Über die Fragen, die sich ein junger Mensch
über den Sinn des Lebens stellte.

erdacht von Omar K Neusser

Die Frage (bewegte ihn) ob es nicht im Menschen etwas gäbe, das ihn zurückhalten könnte, andere zu unterdrücken, Neid zu spüren, Haß zu schüren, oder ihnen sogar Grausames anzutun.

Etwas, das ihn hindern würde andere Menschen auszunützen und zu betrügen, auch wenn er es tun könnte. Oder sich in Selbstüberschätzung über andere zu erheben.

Er dachte, gäbe es etwas Wunderbares, etwas vorbehaltlos Wunderbares, was uns in Stande setzten würde, ganz unsere menschliche Funktion zu erfüllen, wirklich Mensch zu sein, so wäre dies doch wert zu erlangen, womöglich besser als jeglicher Schatz dieser Erde.

(Er wurde sich darüber klar, daß) Wer tief über das menschliche Sein nachdenkt, und dieser Frage über die Jahre (des Lebens) verflolgt, nicht umhin kommen kann, die religiösen Traditionen der Menschheit - bei seiner Suche nach der besten Form des Menschen - in Betracht zu ziehen. Niemand anders als das (was auf verschiedene Art und Weise als das) göttliche Wesen (genannt wird) beschreibt in den überlieferten religiösen Schriften der Menschheit so eingehend und ausführlich, so ausmalend und prägnant, so liebevoll und warnend, die Aufgaben, die dem Menschen gestellt worden sind und das himmlische Glück welches er erreichen kann, wenn er seine besten menschlichen Zustand und Funktion erreichen könnte.

(Er sah daraufhin, daß es) keine Philosophie, Psychologie, liberale oder extreme politische Theorie, keine Naturwissenschaft gibt, die den Menschen in seinen Höhen und Tiefen beschreibt und ihm so deutlich und klar den Weg zu zeigt, wie es in den offenbahrten heiligen Schriften der Menschheit getan wird, vermittelt durch die Vielzahl der Propheten.

Deren Lehre (entdeckte er), dh die Botschaft der Propheten ist ein und dieselbe:
Gott in Anbetung - Ihm allein - zu dienen, dem Mitmenschen und sich selbst nur auf ehrlicher und aufrichtiger Weise zu helfen, indem man sich das geistige Wissen der Propheten zu Eigen macht und danach lebt, so wird es (behauptet die geistige Tradition) uns Menschen wohlergehen in diesem Leben und dem Nächsten. Und er erfuhr, daß wer noch vor seinen Todeswehen an Gott glaubt, nicht enttäuscht werden wird.

In unserer modernen Zeit (so erfuhr er), hätten wir noch Zugang zu einer authentischen geistigen Tradition, die - trotz der Untaten von Extremisten und Teufeln in Schafsfellen - den inneren Kern der Lehre noch bewahrt habe, dh unverfälscht geblieben sei, und die das letzte verlässliche Transportmittel auf der Reise durch diese Welt bis in die nächste darstelle: nämlich die Religion der freiwilligen Untergebung unter den Allmächtigen Herrscher Gott, der All-Barmherzige und All-Gnadenvolle, ein Weg vermittelt durch das prophetische Musterbeispiel Muhammads, möge Gott ihn segnen und Frieden schenken!

 






next page



 

vs.2.1


home

latest update: Wed, 7 Jan 2009

2006-01-08





* living Islam – Islamic Tradition *
http://www.livingislam.org